Nadja Klier liest aus ihrem Buch:

1988 – Wilde Jugend

September 2019

Nadja ist in Ost-Berlin aufgewachsen. Zwei Tage nach ihrem 15. Geburtstag wird ihre Familie aus politischen Gründen ausgebürgert. Über Nacht verliert sie ihr Zuhause, ihre beste Freundin und ihren Lebensalltag. In West-Berlin versucht sie Anschluss an ein neues Leben zu finden, ihre Heimat auf der anderen Seite der Mauer bleibt jedoch immer in Sichtweite. Dann, knappe zwei Jahre später, ist die Grenze auf einmal offen. Nadja Klier verarbeitet ihre Ausbürgerung aus der DDR 1988 und die damit verbundene Entwurzelung mit viel Gefühl und Liebe zum Detail zu einer Geschichte vom Erwachsenwerden zwischen zwei Welten, die eigentlich eine sein müssten.


„Das ehrlichste Ost-Erinnerungsbuch, urst jut“ Die Zeit

Das Buch beim Okapi-Verlag bestellen


LESUNGEN

Freitag, 21. Februar 2020, 18.00 Uhr
Café Kunst Genuss
Fritschestraße 68, 10585 Berlin

Dienstag, 3. März 2020, 18.30 Uhr
Ingeborg-Drewitz-Bibliothek im Schloss Steglitz
Grunewaldstraße 3, 12165 Berlin

Sonntag, 28. Juni 2020, 14.00 Uhr
Schloss Biesdorf
Alt Biesdorf 55, 12683 Berlin


PRESSE ZUM BUCH

Berliner Kurier (PDF)

Interview · rbb Inforadio

Nah dran · MDR Fernsehen · „Die Kinder der friedlichen Revolution“ von Caterina Woj

ZDF Morgenmagazin · ZDF · „30 Jahre - 30 Stimmen“ von Lars Seefeldt

rbb24

rbb online

Interview in der Berliner Zeitung

Interview in der Frankfurter Rundschau



"Die Oderberger Straße" ein Buch von Nadja und Freya Klier

2017

Die Oderberger Straße war zu DDR-Zeiten ein Biotop für Künstler und Unangepasste. Auch die Bürgerrechtlerin Freya Klier und ihre Tochter Nadja lebten hier zehn Jahre lang. In diesem Buch begeben sie sich auf Spurensuche in die wechselvolle Geschichte der Straße und ihrer Bewohner – von den Anfängen im 19. Jahrhundert bis in die Zeit nach dem Mauerfall, als plötzlich überall Galerien, Kneipen und Kulturprojekte in die alten Häuser einzogen.



»Man versteht, wie sehr diese Straße auch eine Bühne der Geschichte war, von der vibrierenden Gründerzeit bis zum Terror der Nazis, vom Krieg, der die Straße weitgehend verschonte, bis zum Bau der Mauer, an der die Oderberger endete.«
Knut Elstermann


"Ein Spaziergang war es nicht"

2012

Susanne und Anna Schädlich erstellten für Ihr gemeinsames Buch "Ein Spaziergang war es nicht" eine Zusammenfassung verschiedener Erlebnisse und Erinnerungen von Kindern und Jugendlichen, die aus der DDR ausreisen mussten oder ausgebürgert wurden. Sie fragten mich, ob ich Teil ihres Buches "Ein Spaziergang war es nicht" werden möchte. Und falls ja, ob ich etwas schreiben würde oder sie mich interviewen sollten. Ich habe lange - wirklich lange überlegt und dann gesagt: "OK ich bin dabei: aber wenn, dann schreibe ich den Essay selbst"... obwohl ich das noch nie gemacht habe.

Die Arbeit daran hat mir Freude bereitet und eine weitere Tür in mir geöffnet. Ich habe das Schreiben für mich gefunden. Im Moment arbeite ich an der Geschichte zweier Freundinnen im Teenager Alter in den letzten Tagen der DDR und einem einschneidenen Erlebnis. Es kann ein wenig dauern, denn: WAHRHEIT BRAUCHT ZEIT.