"Die Oderberger Straße" ein Buch von Nadja und Freya Klier

2017

Die Oderberger Straße war zu DDR-Zeiten ein Biotop für Künstler und Unangepasste. Auch die Bürgerrechtlerin Freya Klier und ihre Tochter Nadja lebten hier zehn Jahre lang. In diesem Buch begeben sie sich auf Spurensuche in die wechselvolle Geschichte der Straße und ihrer Bewohner – von den Anfängen im 19. Jahrhundert bis in die Zeit nach dem Mauerfall, als plötzlich überall Galerien, Kneipen und Kulturprojekte in die alten Häuser einzogen.



»Man versteht, wie sehr diese Straße auch eine Bühne der Geschichte war, von der vibrierenden Gründerzeit bis zum Terror der Nazis, vom Krieg, der die Straße weitgehend verschonte, bis zum Bau der Mauer, an der die Oderberger endete.«
Knut Elstermann


"Schattenseele (AT)"

2016

in Produktion

Schattenseele ist die Geschichte einer Freundschaft zweier 13-jähriger Mädchen in Ost-Berlin. Sie erzählt vom Leben und vom Alltag in der späten DDR, der ersten großen Liebe und dem damit verbundenen Leid. Von den Konflikten zwischen den beiden pubertierenden Freundinnen, den Problemen, die beide ständig mit ihren allein erziehenden Müttern haben. Trotz unterschiedlicher familiärer Hintergründe sind die beiden unzertrennlich. Zwei Jahre lang erleben sie eine innige und intensive Zeit. Durchleben alle Höhen und Tiefen eines Teenagerlebens. Sind immer für einander da. Bis ein Ereignis ihnen die Freundschaft, so wie sie ist, für immer nimmt.


"Ein Spaziergang war es nicht"

2012

Susanne und Anna Schädlich erstellten für Ihr gemeinsames Buch "Ein Spaziergang war es nicht" eine Zusammenfassung verschiedener Erlebnisse und Erinnerungen von Kindern und Jugendlichen, die aus der DDR ausreisen mussten oder ausgebürgert wurden. Sie fragten mich, ob ich Teil ihres Buches "Ein Spaziergang war es nicht" werden möchte. Und falls ja, ob ich etwas schreiben würde oder sie mich interviewen sollten. Ich habe lange - wirklich lange überlegt und dann gesagt: "OK ich bin dabei: aber wenn, dann schreibe ich den Essay selbst"... obwohl ich das noch nie gemacht habe.

Die Arbeit daran hat mir Freude bereitet und eine weitere Tür in mir geöffnet. Ich habe das Schreiben für mich gefunden. Im Moment arbeite ich an der Geschichte zweier Freundinnen im Teenager Alter in den letzten Tagen der DDR und einem einschneidenen Erlebnis. Es kann ein wenig dauern, denn: WAHRHEIT BRAUCHT ZEIT.