Ausschnitte aus dem Film "Wenn Mutti früh zur Arbeit geht"

"Wenn Mutti früh zur Arbeit geht" – Frauen in der DDR

Ein Film von Freya Klier

Waren Frauen in der DDR wirklich gleichberechtigt - oder lediglich auf dem Papier? Berufstätigkeit, Kind, Familie, erfüllte Partnerschaft, Selbstverwirklichung... waren das nicht ein paar Bälle zu viel, mit denen Frauen täglich jonglieren mussten? Am Spannungsverhältnis Berufstätigkeit und Kinderbetreuung scheiden sich bis heute die Geister. In Intervallen kocht das Thema hoch und damit auch die Emotionen: Kritik am Frauenprogramm der DDR mündet oft in undifferenzierte Verteidigung. Geht es gar um Kinder, stehen sich noch zusätzlich Ost und West gegenüber. Und wo blieben die Männer? Die Filmemacherinnen Freya Klier und Nadja Klier haben Frauen aus verschiedenen DDR-Generationen um ihre Erinnerungen gebeten, aus Stadt und Land. Sie haben aufschlussreiche Sendungen des DDR-Fernsehens herangezogen - und die entscheidende Fach-Frau, Prof.Dr. Hildegard Maria Nickel von der Humboldt-Universität Berlin, um Einschätzungen gebeten. Auch Männer bleiben endlich nicht mehr völlig ausgespart aus der Debatte. Auf Spurensuche hat sich wie schon bei "Meine Oderberger Straße" Nadja Klier begeben.

Produziert für Ostwind Film von Nadja Klier

Erste Ausstrahlung: 07. März 2017 22.45h im rbb

Presse:

Nordkurier

TAZ


"Meine Oderberger Straße"

Ein Film von Freya Klier und Nadja Klier © 2015

Der Film "Meine Oderberger Straße" erzählt die Geschichte einer besonderen Straße im Prenzlauer Berg - mit der ältesten Feuerwache Deutschlands und einem beliebten Volksbad aus der Gründerzeit. Durch den Mauerbau 1961 und der anschließend errichteten Aussichtsplattform schaute die westliche Welt für fast 30 Jahre in die Oderberger wie in ein Aquarium. Trotz des rapiden Verfalls zog die Straße zu DDR Zeiten viele Künstler an. Bald nach dem Mauerfall 1989 wandelte sie sich zu einer Vorzeigestraße - bei Touristen besonders beliebt. Und bei den Anwohnern? Das untersucht die Fotografin Nadja Klier, die mit ihrer Mutter Freya Klier selbst 10 Jahre in dieser Straße gelebt hat. Dadurch werden diese 45 Minuten zu einem persönlichen Zeitzeugnis. Die Oderberger Straße birgt viele spannende Geschichten - solche die unter die Haut gehen, die den Alltag mehrerer Generationen erzählen. Produziert in Zusammenarbeit mit der Stiftung Aufarbeitung und dem rbb.

45 min | 16:9 | Erstausstrahlung 02.06.2015

Aktueller Sendetermin: 21. März 2017 21.00h im rbb

Presse:

Tagesspiegel

rbb

radio eins

Ausschnitte aus dem Film "Meine Oderberger Straße"